30. Festival 2020


Gesamtprogramm mit Kurztexten

Chronologischer Programmablauf siehe hier


euro-scene Leipzig

30. Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes


03. – 08. November 2020


»Alles nicht wahr«

Theater und Tanz aus dem alten und neuen Europa

Unter der Schirmherrschaft von Burkhard Jung,
    Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Festivaldirektorin: Ann-Elisabeth Wolff
   in Zusammenarbeit mit dem Künstlerischen Beirat



Hauptprogramm



1.

Dienstag, 03. November 2020 // 19.30 – ca. 21.00 Uhr (Festivaleröffnung)
Gewandhaus zu Leipzig / Mendelssohn-Saal

Musicbanda Franui & Nikolaus Habjan, Wien / Innsbruck
»Alles nicht wahr«
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Musiktheater nach Liedern von Georg Kreisler

Konzeption: Nikolaus Habjan, Markus Kraler, Andreas Schett
Musikalische Bearbeitung und Musiker: Musicbanda Franui
Gesang, Rezitation, Puppenbau und Puppenspiel: Nikolaus Habjan
Deutschlandpremiere

Nach Liedern von Georg Kreisler entstand dieses humorvoll-aktuelle Musiktheater mit der zehnköpfigen Musicbanda Franui und Nikolaus Habjan als Regisseur, Sänger, Rezitator und Puppenspieler. Ein Abend voller mitreißender Energie.


2.

Mittwoch, 04. November 2020 // 19.30 – 21.00 Uhr
Schauspielhaus / Große Bühne

Schauspielhaus Graz
»The hills are alive«
(»Die Berge leben«)
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Theaterstück mit Puppen

Text und Puppenbau: Neville Tranter
Inszenierung, Darsteller und Puppenspiel: Neville Tranter, Nikolaus Habjan
Deutschlandpremiere

(In englischer Sprache mit deutscher Übertitelung)

Neville Tranter, legendärer Puppenbauer und -spieler, steht mit seinem ehemaligen Schüler Nikolaus Habjan erstmals gemeinsam auf der Bühne. Zu sehen ist ein witziges, absurdes und politisches Stück, das auf Motiven von Musical und Film »The sound of music« beruht.

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Nikolaus Habjan und Neville Tranter statt. Moderation: Ann-Elisabeth Wolff, euro-scene Leipzig

Am 06. Nov. wird der Film »The sound of music« von Robert Wise gezeigt.


3.

Mittwoch, 04. November 2020 // 22.00 – 23.15 Uhr

Donnerstag, 05. November 2020 // 22.00 – 23.15 Uhr
Schauspielhaus / Diskothek

Paolo Nani, Vordingborg
»Brevet«
(»Der Brief«)
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Komödie

Inszenierung: Nullo Facchini
Darsteller: Paolo Nani

Ein Mann setzt sich und beginnt, einen Brief zu schreiben, 15 Mal, ohne Worte, immer in einem anderen Stil. Das Solo von Paolo Nani aus dem Jahr 1992 avancierte zum Klassiker der modernen Komödie.


4.

Mittwoch, 04. November 2020 // 22.00 – 23.30 Uhr
Donnerstag, 05. November 2020 // 22.00 – 23.30 Uhr
Schaubühne Lindenfels

Nils Freyer, Berlin
Vogelsang meets Hoyer
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Zwei Tanzstücke

Einführung: Prof. Dr. Ralf Stabel, Berlin

»Fünf Präludien aus dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach«
Choreografie: Marianne Vogelsang
»Affectos humanos« (»Menschliche Leidenschaften«)
Choreografie: Dore Hoyer
Rekonstruktion und Tanz: Nils Freyer
Klavier: Ulrike Buschendorf
Schlagzeug: Marco Philipp

Nils Freyer tanzt Rekonstruktionen der beiden Choreografien »Fünf Präludien aus dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach« von Marianne Vogelsang und »Affectos humanos« von Dore Hoyer.

Shuttlebus: An beiden Tagen vom Schauspielhaus
Abfahrt 21.30 Uhr zur Schaubühne Lindenfels / im Anschluss zurück


5.

Donnerstag, 05. November 2020 // 19.30 – 20.30 Uhr
Schauspielhaus / Große Bühne

Compagnie Alias, Genf
»Sideways rain«
(»Regen seitwärts«)
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Tanzstück

Konzeption und Choreografie: Guilherme Botelho
Komposition: Murcof (Fernando Corona)

14 Tänzerinnen und Tänzer zeigen den ständigen Fluss des Lebens und die Unergründbarkeit des Schicksals. Guilherme Botelho schuf dieses Ausnahmestück voller Sogwirkung.

Im Anschluss an die Vorstellung findet die Verleihung des Internationalen Caroline-Neuber-Stipendiums der Stadt Leipzig statt.


6.

Freitag, 06. November 2020 // 19.30 – 21.30 Uhr
Samstag, 07. November 2020 // 19.30 – 21.30 Uhr
Schauspielhaus / Große Bühne

Schubert Theater, Wien
»F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig«
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Theaterstück mit Puppen

Konzeption und Text: Nikolaus Habjan, Simon Meusburger
basierend auf Erzählungen von Friedrich Zawrel
Inszenierung: Simon Meusburger
Puppenbau, Darsteller und Puppenspiel: Nikolaus Habjan

Das erschütternde Stück beruht auf dem realen Schicksal von Friedrich Zawrel, der als Kind die Euthanasie-Verbrechen der deutschen Besatzung Österreichs im 2. Weltkrieg überlebte. Das Spiel von Nikolaus Habjan und seiner Puppen besitzt eine enorme emotionale Kraft.

Im Anschluss an beide Vorstellungen findet ein Publikumsgespräch mit Nikolaus Habjan und Simon Meusburger statt.


7.

Freitag, 06. November 2020 // 19.30 – 20.30 Uhr
Samstag, 07. November 2020 // 19.30 – 20.30 Uhr
Theater der Jungen Welt / Großer Saal

Pierre Rigal / Compagnie dernière minute, Toulouse
»Press«
(»Druck«)
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Tanzstück

Konzeption, Choreografie und Tanz: Pierre Rigal
Musik: Nihil Bordures

Ein Mann in einem Raum, eine Art Box, die nach und nach immer kleiner wird. Das kafkaeske Solo von und mit Pierre Rigal steht für Anpassung, Lebenskampf und Einsamkeit. Es genießt seit Jahren Kultstatus.


8.

Freitag, 06. November 2020 // 22.00 – 23.45 Uhr
Samstag, 07. November 2020 // 22.00 – 23.45 Uhr
LOFFT – Das Theater

Tanz aus Budapest
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Góbi Dance Company
 »Ne hisztizz!«
 (»Mach Dir keine Sorgen!«)
 Choreografie und Tanz: Rita Góbi
 Schlagzeug: Dávid Szegő
 Deutschlandpremiere
 
Ferenc Fehér
 »Imago«
 Choreografie, Musik und Tanz: Ferenc Fehér

Der Abend zeigt zwei sehr unterschiedliche Tanzstücke aus Ungarn: das temperamentvoll-witzige Duett »Ne hisztizz!« (»Mach Dir keine Sorgen!«) von und mit Rita Góbi und Dávid Szegő am Schlagzeug sowie »Imago«, ein düster-eindrucksvolles Solo von und mit Ferenc Fehér.

Shuttlebus: An beiden Tagen vom Schauspielhaus
Abfahrt 21.45 Uhr zum LOFFT / im Anschluss zurück


9.

Samstag, 07. November 2020 // 14.30 – 15.15 und 17.00 – 17.45 Uhr
Sonntag, 08. November 2020 // 11.30 – 12.15 und 15.00 – 15.45 Uhr
Theater der Jungen Welt / Kleiner Saal

Compagnie Philippe Saire, Lausanne
»Hocus Pocus«
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Kinderstück

Konzeption: Philippe Saire
Choreografie: Philippe Saire in Zusammenarbeit mit den Tänzern
Musik: Edvard Grieg, Stéphane Vecchione

(Für Kinder ab 7 Jahre und Erwachsene)

Ein Kinderstück der Extraklasse: Zwei Freunde begeben sich auf eine Reise in die Welt der Illusionen. Philippe Saire schuf mit den beiden Tänzern Philippe Chosson und Mickaël Henrotay-Delaunay traumhafte Abenteuer.


10.

Samstag, 07. November 2020 // 17.00 – 18.30 Uhr
Sonntag, 08. November 2020 // 17.00 – 18.30 Uhr
Schauspielhaus / Diskothek

Schubert Theater, Wien
»Was geschah mit Baby Jane?«
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Theaterstück mit Puppen

nach dem gleichnamigen Roman von Henry Farrell

Konzeption, Inszenierung und Puppen: Nikolaus Habjan
Textfassung, Darstellerin und Puppenspiel: Manuela Linshalm

Puppenmagier Nikolaus Habjan inszenierte das Kriminalstück mit Manuela Linshalm. Die Schwestern Jane und Blanche Hudson leben seit Jahren zurückgezogen in einer Villa in Hollywood. Ein Autounfall fesselt Blanche an den Rollstuhl …


11.

Samstag, 07. November 2020 // 22.00 – 23.15 Uhr
Sonntag, 08. November 2020 // 17.00 – 18.15 Uhr
Schaubühne Lindenfels

Compagnie Berlin, Antwerpen
»True copy«
(»Echte Kopie«)
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Theaterstück

Text und Inszenierung: Bart Baele, Yves Degryse
Darsteller: Bart Baele, Geert Jan Jansen

(In niederländischer Sprache mit deutscher Übertitelung)

Die Polizei entdeckte 1994 über 1.600 Kunstwerke, die von Geert Jan Jansen gefälscht waren. Er signierte mit Picasso, Appel, Matisse, Chagall und anderen. Die Compagnie Berlin aus Belgien, geleitet von Bart Baele und Yves Degryse, stellt Fragen nach der Wahrheit.

Shuttlebus: Am 07. Nov. vom Schauspielhaus
Abfahrt 21.45 Uhr zur Schaubühne Lindenfels / im Anschluss zurück


12.

Sonntag, 08. November 2020 // 19.30 – 21.00 Uhr (Festivalabschluss)
Schauspielhaus / Große Bühne

Compagnie Maguy Marin, Lyon
»May B«
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Tanzstück

Konzeption und Choreografie: Maguy Marin
Musik: Franz Schubert, Gilles de Binche, Gavin Bryars

Das Stück von Maguy Marin aus dem Jahr 1981 ist das meistgespielte Tanzstück Frankreichs und hat Tanzgeschichte geschrieben. Inspiriert durch Samuel Beckett zeigt es mitreißend das Warten, die Leere, das Zögern und Hoffen.


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Rahmenprogramm

Freier Eintritt außer »Schule des Wetters: Schnee«


1.

Mittwoch, 04. November 2020 // 17.00 – ca. 18.00 Uhr (Uraufführung)
15,00 € (erm. 9,00 €)
Theater der Jungen Welt / Kleiner Saal

Tanzstück
»Schule des Wetters: Schnee«

Beitrag des Theater der Jungen Welt in eigener Auswahl

Choreografie: Lisa Freudenthal
Dramaturgie: Winnie Karnofka, Anna Weyrosta
mit Sofiia Stasiv, Denis Cvetkovic

Karten an der Festivalkasse und im Theater der Jungen Welt


2.

Donnerstag, 05. November 2020 // 16.00 – ca. 18.15 Uhr
(Eintritt frei)
Passage Kinos

Filmaufzeichnung (aus dem Theater an der Wien, 2020)
»Salome«

Oper von Richard Strauss
Libretto nach dem gleichnamigen Drama von Oscar Wilde: Richard Strauss
Reduzierte Orchesterfassung: Eberhard Kloke
Musikalische Leitung: Leo Hussain / ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Inszenierung und Puppendesign: Nikolaus Habjan
mit Marlis Petersen (Salome), Johan Reuter (Jochanaan), John Daszak (Herodes), Michaela Schuster (Herodias), Martin Mitterrutzner (Narraboth) u. a.

Einführung und Gespräch: Nikolaus Habjan, Wien, und Ann-Elisabeth Wolff, Leipzig


3.

Donnerstag, 05. November 2020 // 20.45 – ca. 21.30 Uhr
(nur mit Karte zu „Sideways rain“)
Schauspielhaus / Große Bühne

Preisverleihung
Internationales Caroline-Neuber-Stipendium der Stadt Leipzig

Die nominierten Künstlerinnen:
Marie Gourdain, Prag / Elisabeth Kindler-Abali, Berlin / Lulu Obermayer, München / Renana Raz, Tel Aviv / Doris Uhlich, Wien / Inbal Yomtovian, Nizza-Jerusalem


4.

Freitag, 06. November 2020 // 15.30 – ca. 18.45 Uhr (inkl. eine Pause)
(Eintritt frei)
Passage Kinos

Spielfilm nach dem gleichnamigen Musical
»The sound of music«
(»Meine Lieder – meine Träume«)

Regie: Robert Wise
Musik: Richard Rodgers / Liedtexte: Oscar Hammerstein
mit Julie Andrews (Maria), Christopher Plummer (Kapitän von Trapp),
Eleanor Parker (Baronin Elsa Schrader) u. a.

In deutscher Sprache

Einführung: Ann-Elisabeth Wolff, Leipzig


5.

Sonntag, 08. November 2020 // 16.00 – ca. 18.15 Uhr
(Eintritt frei)
Passage Kinos

Filmaufzeichnung (aus dem Teatro Real, Madrid, 2012)
»C(h)œurs«

Musik- und Tanztheater von Alain Platel, Gent

Musik: Giuseppe Verdi, Richard Wagner
Musikalische Leitung: Marc Piollet / Chor und Orchester: Teatro Real, Madrid
Tänzerinnen und Tänzer: les ballets C de la B, Gent

Einführung: Arnd Wesemann, Journalist, Redakteur tanz, Berlin




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Informationen


\ Kartenverkauf

\ Programmheft und Flyer 2020 zum Download (PDF)

\ Das Festivalcafé befindet sich vom 03. – 08.11.2020 im Restaurant Barcelona.




Kontakt:
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Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes
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